LiveAgil Muskel

Kollagen für den Muskelaufbau

Wenn Kollagen einen der wichtigsten Bausteine des Körpers darstellt, so gilt das auch für die Muskulatur. Gerade Sportler und Athleten sind sehr auf ihre Ernährung bedacht, um das Training optimal zu unterstützen. Kann Kollagen Vorteile für den Aufbau von Muskelmasse und Muskelkraft bringen?

Die Meinung vieler Bodybuilder zu Kollagen hat sich heute deutlich gewandelt, was nicht zuletzt daran liegt, dass der moderne Wissensstand belegt, dass Kollagen eine deutlich positive Wirkung auf den Muskelaufbau haben kann. Vor wenigen Jahrzehnten noch galt Kollagen als ein „unvollständige“ Protein, dem eine essentielle Aminosäure fehlt. Da die biologische Wertigkeit eines Proteins von vielen Sportlern bis vor wenigen Jahren nur daran gemessen wurde, ob alle essentiellen Aminosäuren enthalten sind, wurde Kollagen eher als minderwertig für den Nährwert und damit den Muskelaufbau betrachtet. Richtig ist dabei, dass die essentielle Aminosäure Tryptophan in Kollagen nicht enthalten ist. Diese ist für die Muskelsynthese wichtig und muss mit der Nahrung zugeführt werden, da es sich um eine essentielle Aminosäure handelt, die der Körper nicht selbst synthetisieren kann. Kollagen ist also keine Proteinquelle, die alle für den Muskelaufbau notwendigen Aminosäuren und damit Bausteine liefert. Das allein macht Kollagen jedoch noch lange nicht minderwertig. Denn auch wenn kein Tryptophan enthalten ist, so enthält Kollagen jedoch eine andere Aminosäure, die für den Muskelaufbau von größter Bedeutung ist. 

Diese Betrachtungsweise, Kollagen für den Muskelaufbau als minderwertig zu betrachten, trifft also nur einen Teil der Wahrheit. Denn gerade eine der Aminosäuren, die in Kollagen deutlich mehr enthalten ist als in anderen Proteinarten, stimuliert den Muskelaufbau. Die Rede ist von Glycin. Der Körper benötigt diese Aminosäuren, um neue Muskelzellen zu bilden. Kollagen und das darin reichlich vorhandene Glycin kann sich daher sogar günstiger auf das Muskelwachstum auswirken als sonstige Proteine.

Kräftige Muskulatur - nicht nur für Sportler

Das Hauptaugenmerk eines Bodybuilders liegt darin, sowohl Kraft als auch schlanke Muskelmasse aufzubauen. Allerdings sollten nicht nur Sportler sich mit dem Aufbau von Muskeln beschäftigen. Die Muskulatur im menschlichen Körper ist wichtig für die gesunde Bewegungsfähigkeit, eine gute Haltung und vieles mehr. Zahlreiche Probleme mit dem Skelett, mit Wirbeln oder mit Gelenken, haben ihren eigentlichen Ursprung in der Muskulatur. Wenn ungenügend Haltemuskulatur vorhanden ist, neigt man beispielsweise zu einer schlaffen, gekrümmten Körperhaltung. Die Folge sind Verspannungen und schlimmstenfalls Probleme mit der Wirbelsäule. Auch die Gelenke werden durch kräftige, bewegliche Muskulatur maximal unterstützt.

Und nicht zuletzt kommt der Muskulatur noch eine weitere Funktion zu: Muskelmasse verbraucht mehr Energie als Fettmasse. Wer den Anteil an fettfreier Muskelmasse erhöhen kann, der sorgt also dafür, dass er auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht. Eine gesunde Muskulatur schützt daher vor Gewichtszunahme und ist eine wertvolle Hilfe beim Abnehmen.

Kollagen Sportler

Der Aufbau von Kollagen

Kollagen besteht aus über 1000 Aminosäuren, die in Polypeptidketten miteinander verkettet sind. Ein Kollagenmolekül besteht aus drei ineinander gedrehten Polypeptidketten. Diese Struktur sorgt gleichzeitig für Stabilität und für Flexibilität. Kollagen ist dabei jedoch nicht gleich Kollagen. Derzeit sind 28 verschiedene Kollagentypen bekannt, die sich in ihrem Aufbau, in der Zusammensetzung, der Aminosäurestruktur und der Vernetzung der Peptidketten untereinander unterscheiden. Je nach Typ hat Kollagen eher eine flexible, festigende oder glatte Beschaffenheit. Der häufigste Kollagen-Typ im menschlichen Körper ist Typ I. Dieses befindet sich außer in der Haut, den Knochen und Sehnen auch in den Muskelfaszien, also dem Bindegewebe, das die Muskulatur umhüllt und miteinander verbindet. Und nicht nur in den Muskelfaszien ist Kollagen enthalten, auch der Muskel selbst besteht teilweise aus Kollagen. Ganze 7 bis 10 Prozent beträgt der Kollagenanteil in der Muskulatur. Wird Muskulatur aufgebaut, so muss auch dieses Fasziengerüst und der Stützapparat der Muskulatur mit aufgebaut werden. Auch dies macht einen Anteil des Muskelzuwachses und der Zunahme der fettfreien Masse aus. Bei einem gleichbleibenden Verhältnis von etwa bis zu 10 Prozent Kollagenanteil im Muskel liegt also auf der Hand, dass Kollagen synthetisiert werden muss, sobald Muskelmasse gebildet wird.

Spezifische Kollagenpeptide

Wie bereits zu Anfang des Artikels erklärt, ist Kollagen sehr quellfähig und daher so gut wie nicht wasserlöslich. Die orale Aufnahme von Kollagen ist ohne Aufbereitung daher kaum möglich. Durch Hydrolyse wird Kollagen so aufbereitet, dass es wasserlöslich ist und vom Körper aufgenommen werden kann. Kollagenhydrosylat kann nun weiter aufgespaltet werden. Für diese Spaltung sind bestimmte Enzyme erforderlich. Diese spalten das Kollagenhydrosylat in spezifische Peptidfraktionen. So werden spezifische Kollagenpeptide gewonnen, wie sie in LiveAgil Kollagenpeptiden enthalten sind. Diese spezifischen Peptide sind in der Lage, gezielt von Zellen aufgenommen zu werden und diese zu stimulieren. Dadurch sind spezifische Kollagenpeptide der Wirkung des aus tierischem Gewebe einfach isoliertem Rohstoff – der Gelatine – hinsichtlich Wirksamkeit und Aufnahmefähigkeit deutlich überlegen.

Um sich Kollagen für den Muskelaufbau zunutze zu machen, ist daher wesentlich sinnvoller, spezifische Kollagenpeptide anzuwenden als Kollagen in seiner ursprünglichen Form, etwa als Gelatine. Diese muss vom Körper zunächst enzymatisch aufgespaltet werden und kann nicht vollständig genutzt werden. Wird diese enzymatische Spaltung sozusagen bereits vor der Einnahme erledigt, so kann der Organismus die dadurch entstehenden spezifischen Kollagenpeptide unmittelbar nutzen, um Zellen zu stimulieren. Dies ist insbesondere für den Muskelaufbau wichtig, da der Muskel große Mengen an Energie und Baustoffen benötigt, um zu wachsen und Kraft aufzubauen.

Kann Kollagen Muskelaufbau fördern?

Die Zusammensetzung von Kollagen unterscheidet sich, was die Aminosäuren angeht, deutlich von derjenigen anderer Proteinquellen. Kollagenhydrosylat enthält neben einem hohen Glycin-Anteil auch weitere Aminosäuren wie Hydroxyprolin und Hydroxycholin. Diese sind beispielsweise im Molkenprotein nicht enthalten. 

In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde belegt, dass Personen, die zusätzlich zum Training spezifische Kollagenpeptide einnahmen, den Aufbau von Muskelmasse im Vergleich zur Kontrollgruppe steigern konnten. Von Bedeutung sind auch diejenigen Studienergebnisse, die besagen, dass nicht nur der Muskel Aufbau erhöht, sondern gleichzeitig der Körperfettanteil gesenkt werden konnte, wiederum im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ein Placebo erhielt. Die einzige unterschiedliche Komponente der beiden Gruppen war die Einnahme von 15 Gramm Kollagen pro Tag durch die Studiengruppe, während die Kontrollgruppe ein Placebo erhielt. Art und Umfang des Trainings sowie die Ernährung in beiden Gruppen waren gleich.

Die besagte Studie untersuchte dabei den Aufbau von Muskelmasse und Abbau von Fettmasse bei älteren Männern.

Zunahme der Muskelmasse

Der Aufbau von fettfreier Muskelmasse in der Studiengruppe war im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant. Ebenso war die Abnahme von Fettmasse in der Studiengruppe signifikant höher als in der Kontrollgruppe, die das Placebo erhielt.

Beide Gruppen führten dreimal wöchentlich ein sechzig minütiges Training durch. Nicht nur die Zunahme von Muskelmasse, auch die der Muskelkraft war in der Studiengruppe, welche die spezifischen Kollagenpeptide einnahm, signifikant höher. Gleichzeitig sank die Fettmasse der mit Kollagen supplementierten Männer signifikant im Verhältnis zur Kontrollgruppe. Bei annähernd gleicher Ernährung und Training, nur durch Einnahme spezifischer Kollagenpeptide, konnten die Männer, die das Kollagensupplement erhielten, eine Abnahme von Fettmasse verzeichnen.

Verbesserung der Kraft

Die Ergebnisse der obigen Studie ähneln denjenigen einer deutschen Studie, die an Frauen mittleren Alters durchgeführt wurde. Auch in dieser Studie war der Aufbau von fettfreier Muskelmasse signifikant erhöht und die Fettabnahme höher als in der Kontrollgruppe. Die Frauen konnten bei gleicher Trainingsintensität und –häufigkeit mehr Muskel aufbauen, wenn sie täglich begleitend zum Training hochspezifische Kollagenpeptide einnahmen, wie sie in LiveAgil Muscle verwendet werden. Der Aufbau Muskel war im Vergleich zur Kontrollgruppe auch in dieser Studie signifikant erhöht.

Zudem wurde in dieser Studie die Kraftzunahme gemessen. Neben den positiven Resultaten bei Muskelaufbau, Aufbau fettfreier Masse und Fettabbau konnte auch eine deutliche Kraftzunahme festgestellt werden. Die Vergleiche der beiden Gruppen sind in der obigen Abbildung ersichtlich.

Die Schlussfolgerung aus beiden Studien lautet also, dass die Wirkung von Krafttraining durch die gleichzeitige Supplementierung mit spezifischen Kollagenpeptiden signifikant verbessert werden kann. Der Muskelaufbau wird erhöht und bei den Studienteilnehmern wurde deutlich mehr fettfreie Masse und weniger Fettmasse festgestellt. Schlankheit, Energie, Kraft und Leistungsfähigkeit waren weitere Effekte, die an den Studienteilnehmern und -teinehmerinnen festgestellt wurden.

Muskel Studie

Kollagen im Einzelnen: Diese Aminosäuren helfen beim Muskelaufbau

Insbesondere zwei der im Kollagen enthaltenen Aminosäuren unterstützen den Muskelaufbau wirksam. Und das, obwohl es sich nicht um essentielle Aminosäuren handelt. Im Grunde können diese Aminosäuren also vom Körper selbst synthetisiert werden. Die Rede ist von Glycin und Arginin, zwei wichtigen Bestandteilen des Kollagens. In sehr jungen Jahren und bei normaler Beanspruchung gelingt die körpereigene Synthese der beiden Aminosäuren auch meistens ohne Probleme. Aber sobald die Anforderungen durch intensiveres Training steigen, steigt auch der Bedarf an den beiden Aminosäuren. Dann kann es sinnvoll sein, diese von außen zu supplementieren, damit sie stets in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Denn wissenschaftliche Studien haben belegt: Die im Kollagen enthaltenen Aminosäuren Glycin und Arginin haben eine signifikante Wirkung auf den Muskelaufbau. Mit anderen Worten: wenn Glycin und Arginin fehlen, kann Muskulatur nur schwer wachsen.

Werfen wir einen Blick auf die beiden Aminosäuren, ihre Funktion und Wirkung im Einzelnen:

Die Rolle von Glycin beim Muskelaufbau

Mehrere Studien in den letzten Jahren haben belegt: Die Einnahme des im Kollagen enthaltenen Glycin kann die Proteinsynthese im Körper steigern und damit den Muskelaufbau aktiv erhöhen. Und nicht nur das, auch der Proteinabbau wird durch Glycin aufgehalten. Das ist besonders wichtig für Sportler, die Fett, aber keine Muskelmasse reduzieren wollen. Durch die Einnahme von der im Kollagen enthaltenen Aminosäure Glycin können sie genau das verhindern: Glycin sorgt dafür, dass der Proteinabbau verhindert und somit die Muskelmasse geschützt wird. Diese Wirkung des Glycins bezeichnet man als antikatabole Wirkung. Ein weiterer positiver Effekt, der in Studien nachgewiesen werden konnte: Glycin ist auch in der Lage, entzündliche Prozesse im Körper zu hemmen. Auch dies schützt vor Muskelabbau.

Was steckt hinter dieser Wirkung des Glycins? Zunächst einmal ist es wichtig, zu wissen, dass die tägliche Aufnahme von Glycin in den meisten Fällen zu niedrig ist. Auch die Synthetisierung von Glycin verlangsamt sich mit zunehmendem Alter. Daher kommt es nach und nach mit fortschreitendem Alter zu einem Glycinabbau im Körper. Die Folge: es dauert länger, bis Muskulatur aufgebaut wird und man muss sich mehr bemühen als in jüngeren Jahren, um einen ähnlichen Muskelaufbau zu erzielen. 

Da heute bekannt ist, welche wichtige Rolle diese kleinste aller Aminosäuren für den Muskelaufbau spielt, macht eine Supplementierung mit Kollagen für die Muskulatur durchaus Sinn. Glycin ist einer der Hauptbestandteile des Kollagens.

Welche Rolle spielt Glycin nun genau für den Muskelaufbau? In der Muskulatur wird aus verschiedenen Aminosäuren Kreatin synthetisiert. Dazu gehören Arginin, Cholin, Methionin und Glycin. Kreatin ist die Substanz, aus der Muskeln ihre Energie gewinnen, und die demnach essentiell für den Muskelaufbau ist. Die Synthese des Kreatins erfolgt in verschiedenen Körperorganen, vorwiegend in der Leber, damit es von der Muskulatur aufgenommen und verbraucht werden kann. Abgesehen von der Leber wird Kreatin auch in den Nieren, in der Milz, der Bauchspeicheldrüse und teilweise sogar im Gehirn synthetisiert.

Die Aminosäure Glycin spielt demnach eine wichtige Rolle im Kreatinstoffwechsel. Sie verhindert außerdem den Muskelabbau und unterstützt den Muskelaufbau. Wenn man den Effekt hinzunimmt, das Kollagen, in dem Glycin enthalten ist, die Fettverbrennung unterstützt, wird die bedeutende Rolle, die Glycin für den Aufbau fettfreier Muskelmasse spielt, noch deutlicher.

Viele Sportler greifen heute zu einem Kreatin-Supplement, um den Muskelaufbau durch genügend Kreatinzufuhr zu unterstützen. Dies ist jedoch nicht ganz unproblematisch, da Kreatin bei einer Überdosierung die Nieren überlasten kann. Die Folge können Nierensteine oder sogar dauerhafte Schädigungen der Nieren sein. Denn überschüssiges, nicht verbrauchtes Kreatin wird über die Nieren ausgeschieden und belastet diese dadurch.

Bei der Einnahme von glycinhaltigem Kollagen, welches die Kreatinsynthese im Körper selbst unterstützt, indem es die notwendigen Bausteine liefert, besteht diese Gefahr nicht. Es ist nicht notwendig, Kreatin als Ergänzungsmittel einzunehmen, wenn der Körper in der Lage ist, genügend Bausteine für das Kreatin zu lokalisieren, um es selbst zu synthetisieren. Glycin ist einer dieser wichtigen Bausteine. Überlässt man dem Organismus selbst die Synthetisierung des Kreatins, so wird nur so viel erzeugt, wie auch tatsächlich verbraucht wird. Eine Ausscheidung über die Nieren kommt nur in sehr geringen Mengen vor, was die Nieren im Vergleich zur Einnahme von Kreatin schont.

Die Einnahme von Kollagen ist auch bei hoher Dosierung für die Nieren unproblematisch. Es kommt selten zu Nebenwirkungen, die sich evtl. als Kopfschmerzen oder Übelkeit äußern können.

Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt, der für die Einnahme von Kollagen, genauer gesagt von spezifischen Kollagenpeptide für den Muskelaufbau spricht. Denn Kollagen enthält nicht nur große Mengen an Glycin, sondern auch an Arginin, dem zweiten wichtigen Baustein für das Muskelwachstum.

Die Rolle von Arginin für den Muskelaufbau

Arginin ist der zweite Bestandteil von Kollagen, der eine bedeutende Rolle für den Muskelaufbau spielt. Zum einen ist Arginin eine Komponente für die Kreatinsynthese. Es wird benötigt, um Kreatin herzustellen, das wiederum die Muskulatur mit Energie versorgt. Nur dann, wenn genügend Kreatin gebildet wird, ist die Muskulatur daher in der Lage, zu arbeiten, Kraft aufzubringen und zu wachsen. Arginin ist einer der Bausteine, die in verschiedenen Körperorganen, hauptsächlich Leber und Nieren, zu Kreatin umgewandelt werden. Es bedeutet für den Muskel also Energie, die er braucht, um zu wachsen.

Abgesehen von der Kreatinsynthese kommt dem Arginin jedoch noch eine weitere Bedeutung zu. Es bewirkt eine Anreicherung von Stickstoffmonoxid im Muskel selbst während des Trainings. Dies vergrößert das Muskelvolumen im Training. Bodybuilder bezeichnen diesen Effekt auch als „Pump-Effekt“. Stickstoffmonoxid ist in der Muskulatur wichtig, um Nährstoffe direkt zu den Muskelzellen zu transportieren. Es wirkt förmlich wie ein Katalysator, durch den die ankommenden Nährstoffe optimal verteilt und genutzt werden können. Eine Erhöhung des Stickstoffmonoxidspiegels in der Muskulatur steigert daher die Muskelleistung erheblich und lässt den Muskel sofort praller und voller wirken.

Um diesen Effekt zu erzielen, sollte das Arginin unmittelbar vor dem Training eingenommen werden, etwa als Trink-Kollagen 15 Minuten vor Trainingsbeginn. Trinkkollagen ist vom Körper besonders leicht aufzuspalten. Wichtig dabei: das eingenommene Kollagen sollte als spezifische Kollagenpeptide vorliegen. Diese sind der Wirkung von Kollagen in seiner Naturform (Gelatine) und auch Kollagenhydrosylat überlegen, da sie bereits in einzelne Peptidketten aufgespalten wurden, die der Körper besser absorbieren kann. Spezifische Kollagenpeptide entstehen durch enzymatische Aufspaltung von Kollagenhydrosylat. Diese enzymatische Aufspaltung erfolgt auch bei Einnahme von Kollagenhydrosylat im Körper, dabei bleibt ein großer Teil des Kollagenhydrosylats jedoch ungenutzt. Spezifische Kollagenpeptide wie in LiveAgil Muscle gewährleisten eine deutlich effizientere Absorption und daher Wirkung des Kollagens und der in ihm enthaltenen Aminosäuren wie Glycin und Arginin. Arginin gehört nicht zu den essentiellen Aminosäuren, das heißt, es kann im Körper selbst produziert werden. Bei erhöhtem Bedarf, etwa durch Training und Muskelwachstum, oder auch mit fortschreitendem Alter, wird die Kollagenproduktion jedoch langsamer und ist oft ungenügend. Daher macht es durchaus viel Sinn, den Körper durch die Einnahme eines Kollagen-Supplements zu unterstützen, das wie gesagt, spezifische Kollagenpeptide enthalten sollte. Außer in Supplementen ist Arginin in einigen Lebensmitteln enthalten. Dazu gehören Kürbiskerne und Erdnüsse, Mandeln, Linsen und in geringerem Maße auch Garnelen, Rind, Huhn und fettreiche Fischsorten wie Thunfisch und Lachs.

Auch bei der Supplementierung mit Arginin besteht der Vorteil, dass die Einnahme von spezifischen Kollagenpeptiden praktisch nebenwirkungsfrei ist, ganz im Gegensatz zu Kreatin, welches im schlimmsten Falle zu Nierenfunktionsstörungen führen kann, da ein Überschuss über die Nieren abgebaut wird. Bei Arginin bzw. Kollagen besteht diese Gefahr nicht und eine Einnahme in den empfohlenen Mengen ist sehr sicher.

Außer für das Muskelwachstum und den sogenannten „Pump-Effekt“ bietet Arginin noch weitere Vorteile. Es fördert die Durchblutung der Muskulatur. Dadurch sinkt die Menge an Sauerstoff, die benötigt wird, um das Muskelgewebe zu versorgen. Dies bedeutet eine spürbare Leistungssteigerung und mehr Ausdauer. Die Leistungssteigerung durch Supplementierung mit Arginin kann bis u 20 Prozent betragen, wie wissenschaftliche Studien belegen. Demnach kann Arginin nicht nur von Bodybuildern, sondern auch von Ausdauersportlern und Leichtathleten sinnvoll genutzt werden, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Noch eine weitere Eigenschaft von Arginin wirkt sich positiv auf das Muskelwachstum aus. Arginin fördert nämlich die Ausschüttung von Wachstumshormonen. Dies wiederum regt nicht nur das Muskelwachstum an, sondern unterstützt auch die Fettverbrennung und das Immunsystem.

Die Rolle von Typ I Kollagen im Muskel

Der größte Teil des in der Muskulatur enthaltenen Kollagens ist das sogenannte fibriläre Kollagen. Die beiden Haupttypen von Kollagen im Muskel sind Typ I und Typ III. Diese entscheiden sich in der Art der Verbindung zwischen den Kollagenmolekülen unter sich. Es wurde festgestellt, dass mit zunehmendem Alter eine Verschiebung von Kollagen Typ III zu mehr Kollagen Typ I auftritt. Dadurch wird das Muskelgewebe unelastischer und härter, da Kollagen Typ I in erster Linie für Festigkeit sorgt. Dies erklärt, warum sich das Muskelwachstum im Alter natürlicherweise verlangsamt: Nur ein flexibler Muskel kann Leistung vollbringen, eine Einschränkung der Flexibilität führt also zu einer Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Studien haben jedoch auch gezeigt, dass der Körper in der Lage ist, die Kollagentypen an die vorhandenen Anforderungen anzupassen. Angepasstes Training und Supplementierung mit Kollagen vom Typ III hält also die Muskulatur leistungsfähig und jünger, was das Muskelwachstum unterstützt. Auch hier ist die Einnahme von hydrolysiertem Kollagen oder noch besser, spezifischen Kollagenpeptiden , der von natürlich vorkommendem Kollagen, also Gelatine, weit überlegen. Die Wirkungsweise aller Kollagenformen ist zwar gleich, jedoch ist die Aufnahmefähigkeit von natürlichem Kollagen im Körper nur begrenzt möglich. Da es nur sehr schlecht löslich ist, kann der Körper nur wenige der in Gelatine enthaltenen Aminosäuren aufspalten. Besser verhält es sich mit hydrolysiertem, also wasserlöslich gemachtem Kollagen. Dieses kann vom Körper besser verwertet werden. Das am einfachsten und effektivsten zu absorbierende Kollagen sind jedoch die spezifischen Kollagenpeptide, die nach einer enzymatischen Aufspaltung bereits in ihrer reinen Form vorliegen und vom Körper einfach aufgenommen werden können.

Fazit: Kollagen kann den Muskelaufbau und die Leistungsfähigkeit wirksam unterstützen

Zusammenfassend ist über die Rolle von Kollagen für den Muskelaufbau zu sagen:

  Die im Kollagen enthaltenen Aminosäuren Glycin und Arginin spielen eine entscheidende Rolle für den Kreatinstoffwechsel. Der Körper benötigt beide Aminosäuren, um Kreatin zu synthetisieren. Kreatin ist der Stoff, der den Muskel mit Nährstoffen und Energie versorgt. Er wird in Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Gehirn synthetisiert und über das Blut zu den Muskeln transportiert. Nur, wenn genügend Bausteine, also Glycin und Arginin, vorhanden sind, kann genügend Kreatin synthetisiert werden.

  Glycin und Arginin sind keine essentiellen Aminosäuren. Der Körper kann sie selbst synthetisieren Die Menge an Glycin und Arginin, die der Körper selbst herstellen kann, reicht in Zeiten höheren Bedarfs nicht unbedingt aus, beispielsweise bei Muskelaufbau- oder Ausdauertraining. Eine Supplementierung gleicht den Bedarf aus und liefert die benötigte Menge an Arginin und Glycin.

  Es ist möglich, das Endprodukt Kreatin selbst zu supplementieren. Aus Gründen der möglicherweise schweren Nebenwirkungen bei längerer Einnahme ist dieses Supplement jedoch nicht unbedenklich.

  Spezifische Kollagenpeptide, die große Mengen an Arginin und Glycin enthalten, sind so gut wie nebenwirkungsfrei und ihre Einnahme ist sicher. Aus diesen beiden Aminosäuren kann der Körper die benötigte Menge an Kreatin selbst synthetisieren, sodass es nicht zu einem Überschuss an Kreatin kommt, der die Nieren belasten würde.

  Arginin fördert nicht nur die Kreatinsynthese, sondern erhöht auch den Gehalt an Stickstoffmonoxid im Muskel. Stickstoffmonoxid ist ein wichtiger Transportstoff für Nährstoffe, die im Muskelgewebe verteilt werden. Es steigert dadurch die Nutzung von Nährstoffen in den Muskelzellen, was wiederum die Kraft und Leistungsfähigkeit erhöht.

  Glycin, der zweite im Kollagen enthaltene Kreatinbestandteil, ist außerdem ein wichtiger Baustein im Hämaglobinstoffwechsel. Dadurch regt es den Transport von Sauerstoff in die Zellen an. Wie Arginin verbessert Auch Glycin dadurch die Leistungsfähigkeit und Ausdauer.

  Bei Einnahme von Arginin vor dem Training wird der sogenannte Pumpeffekt ausgelöst, der den Muskel praller und voller erscheinen lässt.

  Arginin verbessert die Durchblutung, indem es die Blutgefäße leicht erweitert. So gelangen mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen. Die höhere Sauerstoffversorgung bewirkt eine höhere Leistungsfähigkeit der Muskeln und bessere Ausdauer der Athleten. Daher ist Arginin auch für den Ausdauersport geeignet.

  Kollagen fördert nicht nur den Aufbau fettfreier Masse, wie wissenschaftlich belegt wurde, sondern auch die Fettverbrennung. In zwei wissenschaftlichen Studien an Frauen und Männern hatten die Teilnehmer, die mit spezifischen Kollagenpeptiden supplementiert wurden, eine höhere fettfreie Masse, einen höheren Zuwachs an fettfreier Muskulatur und einen höheren Abbau von Fettmasse zu verzeichnen als die entsprechenden Kontrollgruppen, die bei gleicher Trainingshäufigkeit und –intensität kein Kollagensupplement erhielten.

  Kollagen fördert die Geweberegeneration nach dem Training. Jeder Bodybuilder weiß, dass sich der Muskel nicht während des Trainings aufbaut, sondern in der Erholungsphase danach. Diese Erholung wird durch Kollagen aktiv gefördert, da es einer der wichtigsten Geweberegnerationsstoffe im Körper ist. Außerdem sind die Aminosäuren Glycin und Arginin aktiv an den Muskelaufbauprozessen und der Nährstoffversorgung der Muskelzellen beteiligt.

  Der Muskel enthält vor allem Kollagen von Typ I und von Typ III. Typ I sorgt für Festigkeit, Typ III in erster Linie für Elastizität. Mit zunehmendem Alter findet ein Umbau von Typ III zu Typ I statt. Eine Supplementierung von Kollagen Typ III kann helfen, den Muskel elastisch zu erhalten. 

Welches ist das beste Kollagen-Supplement für das Muskelwachstum?

Das beste Kollagen-Ergänzungsmittel für den Muskelaufbau ist eines, das schnell absorbiert und möglichst effektiv vom Körper genutzt werden kann. Hier sind spezifische Kollagenpeptide anderen Kollagenformen wie Kollagenhydrosylat deutlich überlegen. Kollagenhydrosylat ist zwar im Gegensatz zu Gelatine gut in Wasser löslich und dadurch gut absorbierbar, jedoch müssen die einzelnen Peptide im Körper aufgespalten werden. Ein mehr oder weniger großer Anteil des aufgenommenen Kollagens wird jedoch nicht ausreichend aufgespaltet und ungenutzt wieder ausgeschieden. Bei spezifischen Kollagenpeptiden besteht dieses Problem nicht. Sie können nahezu vollständig aufgenommen und auch genutzt werden. Die wirksamste Form, Kollagen zu supplementieren, sind also spezifische Kollagenpeptide. Spezifische Kollagenpeptide von LiveAgil enthalten alle die genannten positiven Eigenschaften und Vorzüge, die sogar wissenschaftlich belegt sind. Für leistungsfähige Muskeln und größere Ausdauer beim Sport kann man sich LiveAgil Muscle zunutze machen.

Experten zum Thema Spezifische Kollagenpeptide:

Denise Zdzieblik

Denise Zdzieblik ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät für Ernährungswissenschaften und Doktorandin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Deutschland

Veröffentlichungen:

  • 2015:
  • Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial. British Journal of Nutrition , Band 114 , Ausgabe 8 , 28. Oktober 2015 , S. 1237 – 1245
  • 2017:
  • Improvement of activity-related knee joint discomfort following supplementation of specific collagen peptides. NRC Research Press, 2017.
  • 2018:
  • Einfluss von Kollagenhydrolysat auf ausgewählte chronische Beschwerden des Bewegungsapparates. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., 2018
  • Improvement of Functional Ankle Properties Following Supplementation with Specific Collagen Peptides in Athletes with Chronic Ankle Instability. Journal of Sports Science and Medicine, 2018, Ausg. 17, S. 298 – 304
  • Acute effects of blood flow restriction on exercise-induced free radical production in young and healthy subjects. Free Radical Research, Band 52, 2018, Ausgabe 4, S. 446-454.
  • Improvement of Functional Ankle Properties Following Supplementation with Specific Collagen Peptides in Athletes with Chronic Ankle Instability.
  • Effect of a healthy mixed diet on micronutrients intake and ROS regulation, Free Radical Biology and Medicine, Band 120, Beilage 1, 20. Mai 2018, S. S75
  • 2019:
  • Specific Collagen Peptides in Combination with Resistance Training Improve Body Composition and Regional Muscle Strength in Premenopausal Women: A Randomized Controlled Trial. Department for Nutrition, Institute for Sports and Sports Science, University of Freiburg
  • 2020:
  • Changing dietary habits increases the intake of antioxidant vitamins and reduces the concentration of reactive oxygen species in blood: a pilot study. International Journao of Food Properties, Band 23, Ausgabe 1, 10. August 2020, S. 1337-1346

Steffen Oesser

Dr. Steffen Oesser ist Physiologe an der Universität Kiel. Oesser erbrachte gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Kollegen erstmals den Nachweis, dass Kollagenhydrosylat die Kollagensynthese in Knorpelzellen stimuliert. Seither führte er zahlreiche Studien zu Kollagen und spezifischen Kollagenpeptiden durch. 

Veröffentlichungen:

  • 2003
  • Stimulation of type II collagen biosynthesis and secretion in bovine chondrocytes cultured with degraded collagen
  • 2006
  • Disparate efficacy of collagen hydrolysate and glucosamine on the extracellular matrix metabolism of articular chondrocytes
  • Collagen hydrolysate for the treatment of osteoarthritis and other joint disorders: A review of the literature
  • 2007
  • P189 Collagen hydrolysate supplementation stimulates proteoglycan metabolism and gene expression of articular chondrocytes
  • Orally administered collagen hydrolysate halts the progression of osteoarthritis in STR/ort mice
  • 2008
  • Prophylactic treatment with a special collagen hydrolysate decreases cartilage tissue degeneration in the knee joints
  • 2009
  • 261 COLLAGEN PEPTIDE SUPPLEMENTATION STIMULATES PROTEOGLYCAN BIOSYNTHESIS AND AGGRECAN EXPRESSION OF ARTICULAR CHONDROCYTES
  • 2010
  • 547 A COMBINATION OF A SPECIFIC COLLAGEN HYDROLYSATE WITH A REFINED ROSE HIP EXTRACT HAS A POSITIVE EFFECT ON THE EXTRA CELLULAR MATRIX MAINTENANCE OF CARTILAGE CELLS
  • 2013
  • Oral Intake of Specific Bioactive Collagen Peptides Reduces Skin Wrinkles and Increases Dermal Matrix Synthesis
  • Specific collagen peptides benefit the biosynthesis of matrix molecules of tendons and ligaments
  • Oral Supplementation of Specific Collagen Peptides Has Beneficial Effects on Human Skin Physiology: A Double-Blind, Placebo-Controlled Study
  • Low adiponectin content in blood plasma indicates positive effects of a specific collagen hydrolysate for age-related osteoarthritis in mice
  • 2015
  • Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial
  • Dietary Supplementation with Specific Collagen Peptides Has a Body Mass Index-Dependent Beneficial Effect on Cellulite Morphology

2016

  • Bioactive collagen peptides as supplement for horses with osteoarthritis
  • Efficacy of specific bioactive collagen peptides in the treatment of joint pain
  • 2017
  • Improvement of activity-related knee joint discomfort following supplementation of specific collagen peptides
  • Effect of specific collagen peptides with various dosages on body composition in untrained men
  • Improvement of activity-related knee joint discomfort following supplementation of specific collagen peptides
  • Oral supplementation with specific bioactive collagen peptides improves nail growth and reduces symptoms of brittle nails
  • The Effectiveness of Specific Collagen Peptides on Osteoarthritis in Dogs-Impact on Metabolic Processes in Canine Chondrocytes
  • 2018
  • Improvement of Functional Ankle Properties Following Supplementation with Specific Collagen Peptides in Athletes with Chronic Ankle Instability
  • Specific Bioactive Collagen Peptides in Combination with Resistance Training Improve Body Composition in Untrained Subjects: 2939 Board #222 June 1 3
  • Specific bioactive collagen peptides (PETAGILE®) as supplement for horses with osteoarthritis: A two‐centred study

Manfred W. Baumstark

Manfred W. Baumstark leitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Freiburg mehrere wissenschaftliche Projekte. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Blättern verfasst. Seine Veröffentlichungen konzentrieren sich auf die Themen Lipoproteine und Lipidprofile, er wirkte jedoch auch an Studien zum Thema Kollagen mit.


Veröffentlichungen:

  • 2015
  • Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial

Albert Gollhofer

Prof. Dr. Albert Gollhofer leitet als Sportwissenschaftler die Abteilung Sportmotorik der Universität Freiburg. Seine Arbeiten konzentrieren sich auf die Trainingseffekte beim Sport und auf die Wirkung von Kollagenpeptiden auf Muskelkraft und Gelenke. Hier einige seiner Veröffentlichungen zu Kollagen und Kollagenpeptiden:

Veröffentlichungen:

  • 2015
  • Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial
  • 2017:
  • Improvement of activity-related knee joint discomfort following supplementation of specific collagen peptides.
  • Effect of specific collagen peptides with various dosages on body composition in untrained men
  • 2018
  • Improvement of Functional Ankle Properties Following Supplementation with Specific Collagen Peptides in Athletes with Chronic Ankle Instability.
  • Einfluss von Kollagenpeptiden und Okklusionstraining auf die Muskelmasse bei älteren Männern
  • 2019:
  • Specific Collagen Peptides in Combination with Resistance Training Improve Body Composition and Regional Muscle Strength in Premenopausal Women: A Randomized Controlled Trial.
  • 2020
  • Influence of Specific Collagen Peptides and Concurrent Training on Cardiometabolic Parameters and Performance Indices in Women: A Randomized Controlled Trial

Daniel König

Prof. Daniel König leitet den Arbeitsbereich Ernährung und Sport am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Freiburg. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Sportmedizin, Ernährungsmedizin, Endokrinologie und Diabetologie, Lipidologie und kardiovaskuläre Präventionsmedizin. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Kollagen und Kollagenpeptide sind im Folgenden unter Veröffentlichungen aufgeführt:

Veröffentlichungen:

  • 2015
  • Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial
  • 2016
  • Efficacy of specific bioactive collagen peptides in the treatment of joint pain
  • 2017
  • Improvement of activity-related knee joint discomfort following supplementation of specific collagen peptides
  • Effect of specific collagen peptides with various dosages on body composition in untrained men
  • 2018
  • Einfluss von Kollagenpeptiden und Okklusionstraining auf die Muskelmasse bei älteren Männern.
  • Improvement of Functional Ankle Properties Following Supplementation with Specific Collagen Peptides in Athletes with Chronic Ankle Instability.
  • Specific Bioactive Collagen Peptides in Combination with Resistance Training Improve Body Composition in Untrained Subjects: 2939 Board #222 13. Juni
  • 2019:
  • Specific Collagen Peptides in Combination with Resistance Training Improve Body Composition and Regional Muscle Strength in Premenopausal Women: A Randomized Controlled Trial.
  • 2020
  • Influence of Specific Collagen Peptides and Concurrent Training on Cardiometabolic Parameters and Performance Indices in Women: A Randomized Controlled Trial

Katrin Marcus

Prof. Dr. Katrin Marcus leitet die Abteilung funktionelle Proteomik der Sportmedizinischen Fakultät an der Ruhr-Universität in Bochum. Als Leiterin der Abteilung hat sie an zahlreichen Studien mit diesem Forschungsschwerpunkt durchgeführt. Im Jahr 2019 führte die Fakultät unter ihrer Leitung eine Studie zum Einfluss von Kollagenpeptiden durch.

Veröffentlichungen

  • 2019
  • Effects of 12 Weeks of Hypertrophy Resistance Exercise Training Combined with Collagen Peptide Supplementation on the Skeletal Muscle Proteome in Recreationally Active Men

Prof. Dr. med. Petra Platen

Petra Platen ist die Leiterin des Lehrstuhls für Sportmedizin und Sporternährung an der Ruhr-Universität in Bonn. Nach ihrem Studium der Biologie und Humanmedizin in Köln promovierte sie ebenfalls an der Universität Köln. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung im Ausdauersport, molekulare Sportmedizin, Sportendokrinologie, Frau im Sport, Sporternährung, Knochenstoffwechsel, Bewegung und Sport im Alter, Neurophysiologie und Sport. Sie leitet und betreut diverse Gremien an der Universität. Als selbst ehemals aktive Handball-Bundesligaspielerin übernahm sie bis 2010 die sportmedizinische Betreuung der Damen- Handball-Nationalmannschaft, nachdem sie zuvor die Damen- und Herren-Nationalmannschaften des Deutschen Hockey Bundes geleitet hatte. Sie wurde mit zahlreichen Preisen im Bereich Forschung und Sportmedizin ausgezeichnet. Nach zahlreichen Veröffentlichungen im sportmedizinischen Bereich war sie als Co-Autorin an der bereits genannten Studie der Universität zu den Effekten einer Kollagenpeptid-Supplementierung beteiligt.

Markus de Marées

Dr. med. Markus de Marées ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt, wo er mehrere Vorlesungen und Seminare hält. Er war an der oben genannten Studie zur Supplementierung mit Kollagenpeptiden der Universität aus dem Jahr 2019 beteiligt.

Vanessa Oertzen-Hagemann

Vanessa Oertzen-Hagemann ist als Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Sportmedizin und –ernährung an der sportwissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Sporternährung, Sinnesleistungen und Gesundheitsdiagnostik für Sportler. Nach mehreren Veröffentlichungen zum Thema Buchinger-Diät auf Sportler und Sehkraft im Sport war sie im Jahr 2019 als Co-Autorin an der oben genannten Studie der Universität Bochum zum Thema Kollagenpeptide beteiligt.

Marius Kirmse

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter ist Marius Kirmse in der Fakultät für Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt. Neben Veröffentlichungen zu weiteren sportwissenschaftlichen Themenbereichen war er an der bereits oben aufgeführten Studie aus dem Jahr 2019 und an einer weiteren Studie zum Thema Kollagen-Supplementierung bei Sportlern beteiligt.

Veröffentlichungen:

 

  • 2019
  • EFFECTS OF COLLAGEN SUPPLEMENTATION AND RESISTANCE TRAINING IN RECREATIONAL ATHLETES
  • Effects of 12 Weeks of Hypertrophy Resistance Exercise Training Combined with Collagen Peptide Supplementation on the Skeletal Muscle Proteome in Recreationally Active Men

Michael Schunck

Dr. Michael Schunck war bis zum Jahr 2005 im Institut für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel beschäftigt. Heute arbeitet er als unabhängiger Forscher im Bereich Sporternährung und medizinische Produkte. Er hat an umfangreichen Studien zum Thema Kollagen und Kollagenpeptide bei Mensch und Tier mitgewirkt, die im Folgenden unter Veröffentlichungen vorgestellt werden:

Veröffentlichungen:

  • 2006
  • Disparate efficacy of collagen hydrolysate and glucosamine on the extracellular matrix metabolism of articular chondrocytes
  • 2007
  • Orally administered collagen hydrolysate halts the progression of osteoarthritis in STR/ort mice
  • P189 Collagen hydrolysate supplementation stimulates proteoglycan metabolism and gene expression of articular chondrocytes
  • 2008
  • Prophylactic treatment with a special collagen hydrolysate decreases cartilage tissue degeneration in the knee joints
  • 2009
  • 261 COLLAGEN PEPTIDE SUPPLEMENTATION STIMULATES PROTEOGLYCAN BIOSYNTHESIS AND AGGRECAN EXPRESSION OF ARTICULAR CHONDROCYTES
  • 2010
  • 547 A COMBINATION OF A SPECIFIC COLLAGEN HYDROLYSATE WITH A REFINED ROSE HIP EXTRACT HAS A POSITIVE EFFECT ON THE EXTRA CELLULAR MATRIX MAINTENANCE OF CARTILAGE CELLS
  • 2013
  • Low adiponectin content in blood plasma indicates positive effects of a specific collagen hydrolysate for age-related osteoarthritis in mice
  • Oral Supplementation of Specific Collagen Peptides Has Beneficial Effects on Human Skin Physiology: A Double-Blind, Placebo-Controlled Study
  • Oral Intake of Specific Bioactive Collagen Peptides Reduces Skin Wrinkles and Increases Dermal Matrix Synthesis
  • 2015
  • Dietary Supplementation with Specific Collagen Peptides Has a Body Mass Index-Dependent Beneficial Effect on Cellulite Morphology
  • 2016
  • Bioactive collagen peptides as supplement for horses with osteoarthritis
  • 2017
  • The Effectiveness of Specific Collagen Peptides on Osteoarthritis in Dogs-Impact on Metabolic Processes in Canine Chondrocytes
  • Oral supplementation with specific bioactive collagen peptides improves nail growth and reduces symptoms of brittle nails
  • 2018
  • Specific bioactive collagen peptides (PETAGILE®) as supplement for horses with osteoarthritis: A two‐centred study

Vivian Zague:

Vivian Zague war an mehreren wissenschaftlichen Studien zu Kollagenpeptiden in Deutschland und an der Universität Sao Paulo beteiligt.

Veröffentlichungen:

  • 2017
  • Collagen Peptides Modulates the Metabolism of Extracellular Matrix by Human Dermal Fibroblasts Derived from Sun-Protected and Sun-Exposed Body Sites: Collagen peptides modulates ECM metabolism
  • Oral supplementation with specific bioactive collagen peptides improves nail growth and reduces symptoms of brittle nails
  • 2015
  • Dietary Supplementation with Specific Collagen Peptides Has a Body Mass Index-Dependent Beneficial Effect on Cellulite Morphology
  • 2013
  • Oral Intake of Specific Bioactive Collagen Peptides Reduces Skin Wrinkles and Increases Dermal Matrix Synthesis
  • Oral Supplementation of Specific Collagen Peptides Has Beneficial Effects on Human Skin Physiology: A Double-Blind, Placebo-Controlled Study
  • 2011
  • Collagen Hydrolysate Intake Increases Skin Collagen Expression and Suppresses Matrix Metalloproteinase 2 Activity

Ehrhardt Proksch

Prof. Dr. Dr. Ehrhardt Proksch ist Leiter der Arbeitsgruppen Wundheilung, atopisches Ekzem, Hautschutz und Hautpflege der Universitäts-Hautklinik Kiel. Er war Co-Autor der oben genannten Studie der Universität Kiel zu der Wirkung von spezifischen Kollagenpeptiden auf die Zellulite-Morfologie. Die unten genannte Studie aus dem Jahr 2005 untersuchte unter anderem die Transmigration durch Typ IV Kollagen-Matrizen.

Veröffentlichungen:

  • 2005
  • Matrix metalloproteinase 19 processes the laminin 5 gamma 2 chain and induces epithelial cell migration